Gerade schon im “Blogger denken nach“-Post veröffentlicht, gibt es jetzt noch einen eigenen Post für die Bärenschachel.

Schachteln_02

Eine kurze Anleitung:
Eine Schachtel Pralinen geschenkt bekommen, leer futtern und in die Recyclingkiste legen.
Ein in Packpapier eingepacktes Päckchen in Empfang nehmen, auswickeln und das Packpapier in die Recyclingkiste legen.
Packpapier und Schachtel aus der Kiste nehmen.
Papier knüllen und wieder glattgestrichen in Stücke reißen. Diese mit Bastelkleber auf die Schachel kleben. Trocknen lassen.
Weiße Acrylfarbe nach Belieben mit Perlmutt-Effektpaste und etwas Wasser vermischen und die Schachtel grundieren. Eventuell nachstreichen, bis die gewünschte Deckkraft erreicht wird. Trocknen lassen.
Serviettenmotiv ausreißen und vorbereiten. Mit Serviettenkleber und Pinsel aufkleben. Trocknen lassen.
Bärenschachtel_02
Mit wasserfeser Stempelfarbe den Text auf die rückseitige Lage der Serviette stempeln, ebenfalls mit Serviettenkleber aufkleben.
Blümchen häkeln, in der Geschenkbandkiste wühlen und das am besten passende Band auswählen. Beides aufkleben. Fertig.
Bärenschachtel_01

Die Bärenschachtel wird jetzt noch beim Upcycling-Dienstag reingestellt.

The box with a bear on it.
Material:
– box of chocolates, emptied,
– kraft paper from a parcel, crumpled and torn into pieces, glued onto the box
– acrylic paint (white) mixed with metalic effect paste,
– napkin with bear on it,
– crochted flower, used ribbon

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Über x Ecken bin ich gestern auf den Blog Average Pony gestoßen, wo unter der Überschrift “Blogger denken nach: Geld und Gewissen” die Frage gestellt wurde, wie man es mit kurzlebigen Produkten hält.

Auch wenn der April schon fast vorbei ist, finde ich die Idee so gut, dass ich noch mitmachen möchte.

In meiner Familie herrschte immer die Maxime “Qualität vor Quantität”. Ich bin damit aufgewachsen, dass Wegwerfen nicht gut für die Umwelt ist und dass man Abfall am besten vermeidet, wenn man ihn gar nicht erst kauft. Und dabei waren wir sicher keine “Öko-Hippie”-Familie: Joghurt wurde bei uns nicht selbst gemacht und kam auch immer wieder im Plastikbecher in den Kühlschrank – um nur ein Beispiel zu nennen.
Mit diesem Erbe im Gepäck fällt es mir natürlich schwer, Dinge, die man noch brauchen kann, wegzuwerfen.

Die Prämisse, von der viele auszugehen scheinen, lautet oft: Gewissen kann sich nur leisten, wer genug Geld hat. Qualität sei zu teuer und lohnt sich nicht.

Die Frage, die ich hier beantworten möchte: In welchen Situationen profitieren Geldbeutel und Gewissen gleichermaßen?

Mir fiel auf, dass es meine “Verbündeten” und eher kleine Dinge sind , die darauf eine Antwort geben. Beispiele?

1.Die Seconhand-Boutique um die Ecke.
Ich glaube, dazu muss ich nicht viel schreiben. Die Sachen sehen gut aus, haben eine gute Qualität (sonst würde die Besitzerin sie nicht ins Programm nehmen), und der Geldbeutel freut sich.

2. Die Schneiderin meines Vertrauens
Jeans
Sie kann zig-Mal besser nähen als ich und hat Maschinen, mit denen sie das Loch in meiner Lieblingsjeans so stopfen konnte, dass man es nur sehen konnte, wenn man davon wusste. Leider habe ich die Jeans gerade nicht da, aber eine andere, die sie geflickt hat. So habe ich länger von meiner Lieblingsjeans und mein Geldbeutel freut sich auch, denn so teuer ist so eine Reparatur gar nicht. Auch den kaputten Reißverschluss in der Winterjacke hat sie ausgetauscht.

3. Zwischennutzungen
Viele Verpackungen lassen sich noch einmal verwenden:
In Eiscremepackungen bringe ich den selbstgemachten Nachtisch zum nächsten Picknick. Wenn ich früher gehen muss und der Nachtisch noch nicht ganz aufgegessen ist, dann muss ich nicht organisieren, wie teure Schüsseln wieder zu mir zurück finden.

4. Pralinenschachteln und Dosen
Bekomme ich immer wieder geschenkt. Sind schnell leer. Werden individualisiert, neu gefüllt und weiterverschenkt. Spart mir dann das Geschenkpapier.
Schachteln_01
Schachteln_02
Dosen_01
Dosen_02
Ein paar ehemalige Konservendosen, die mit ihrem neuen Leben auch sehr zufrieden sind, sind mir noch dazwischen gerutscht.

5. Selbstmachen
Egal, ob Schmuck, Kleidung oder Essen. Je mehr ich selbst mache, desto mehr kann ich die Arbeit schätzen, die hinter den gekauften Produkten steckt. Seit ich wieder mehr stricke, spielt die Garnqualität für mich eine größere Rolle. Schwitzpullis sind mir zum Greul geworden, wobei nicht jedes Poly-garn gleichviel “schwitz” bedeutet: hier bin ich noch am Lernen.
Schmuck selbst zu machen, ist für mich ein entspannendes Hobby geworden. Dafür benutze ich auch Materialien aus der Recyclingkiste genauso wie die Überreste kaputter Schmuckstücke. Manchmal greife ich dabei ordentlich daneben und das Zeug bleibt untragbar. Aber immer wieder entstehen Lieblingsstücke wie diese Kette. Und wieder freut sich mein Geldbeutel…
Zum Reparieren von Schmuck braucht es auch nicht viel: meist genügt eine kleine Zange und 5 Minuten Ruhe.
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6. Zuhause alte Klamotten auftragen
So schone ich meine noch guten Teile und kann mich langsam von alten Lieblingsstücken verabschieden.

So, und jetzt das Fazit?
Ich kaufe nicht gerne Dinge zum Wegwerfen. Gerade bei Gebrauchsgegenständen wie Kleidung und Geschirr findet bei mir eine emotionale Aufladung statt: Meine Lieblingstasse und meine Lieblingsjeans sollen mir bitte so lange wie möglich erhalten bleiben. Und die Anzahl meiner Lieblings-T-Shirts ist nahe an der absoluten Zahl meiner T-Shirts. Bei jedem Kauf überlege ich also, ob ich an dem neuen Teil lange genug Freude haben werde.
Während es mir bei Gebrauchsgegenständen genau deswegen so leicht fällt, kurzlebige Produkte zu vermeiden, bin ich bei anderen Dingen weniger konsequent. Gerade bei Verpackungen fällt es mir immer wieder schwer, diese Politik auszudehnen: Konservendosen sind extrem praktisch. Milch in Glasflaschen ist teurer und wiegt pro Verkaufseinheit mehr. Und wenn sie mir aus der Hand rutscht, kommen die Glasscherben zur Sauerei dazu.


Thanks to the CCEE Stampers I’ve learned about the Herringbone technique. A technique perfect for using up papers. I had to change it a little bit because I used a glue stick.
For this card I recycled bits of wrapping papers.
And I’m so excited because this is the first time after almost 11 months that I’m entering a card into a challenge.
So, I want it to enter into the CCEE challenge. I hope that it’s okay for you that I haven’t used the technique for the background but for the main focus instead.

Herringbone_Geburtstag_rot

recycled materials: wrapping papers, card board for the background of the herringbone pattern, black cardboard from Nespresso packaging and white cardboard.
stamp from Kartenkunst.


The time between Octobre 2013 and August 2014 where lachsekatze’s blog was neglected and no post was written, what did lachsekatze do during this long period?
Lachsekatze knitted, crocheted and did a lot of stuff…
Mostly things that took a lot of time to finish. She still tries to finish knitting a dress while starting one project after another.
In der Zeit zwischen Oktober ’13 und August ’14 lag diese Blog verlassen da. Was hat lachsekatze also während dieser Zeit so alles getrieben?
Sie hat gestrickt, gehäkelt und ganz anderes gemacht …
Vor allem Dinge, die Zeit brauchen, bis sie fertig sind und über die lachsekatze nicht einfach so einen Post nach dem anderen raushauen konnte. Sie strickt ja immer noch an diesem Kleid…

Lachsekatze finished: socks, hats, scarfs and even some strange fingerless gloves.
Lachsekatze bought clothes from thrift shops and commercial second hand shops to show her love for a german audio play series (Rick Future).
Lachsekatze played with plarn and even finished two bags. Now, she is collecting plastic bags again because she run out of white grocery bags. Can you believe it?
Beendet hat lachsekatze: Socken, Mützen, Schals und ein Paar etwas seltsamer Handschuhe.
Lachsekatze hat außerdem Kleidung in Secondhand-Shops gekauft und mit Rick-Future Motiven aufgewertet – so ein kleines Geek-Kätzchen.
Und sie hat mit Plarn gespielt, sogar zwei Taschen fertig bekommen. Jetzt sammelt sie wieder weiße Tüten – könnt ihr euch vorstellen, dass ihr die ausgegangen sind?

I think I’ll show you the pictures of the Rick Future collection as this would close the gap. With my last posts in Octobre 2013 I was considering the partizipation with the challenge that the Rick Future team came up. So I now show you the outcome, what my mind made up.
Ich denke, heute zeige ich euch den Rollkragen-Pulli und da T-Shirt, dass ich für den Kreativ-Wettbewerb letztes Jahr gemacht habe. Damit schließe ich dann auch die Lücke zum letzten Jahr, da sich meine letzten Posts ja auch mit dem Thema beschäftigt haben.

The first pictures show EV-A2, a robot with a very special story. Her eyes feature laser weapons that are needed quite often when the team gets into trouble.
I used fabric paint in blue metalic and silver and hand cut stencils to get her onto the turtel neck longsleeves.
Auf dem Rollkragenpulli seh Evi, die coole Roboterlady, deren Blicke dank Augenlaser tatsächlich töten können. Genauerszu Evi findet ihr hier: Über Rick Future und natürlich in den Hörspielen.
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Due to the light conditions and the reflections of the paint I had to take several pictures.

My second item was a T-Shirt that now shows my favourite villains of the series: The Mayfar Sisters, pirate twins searching for eternal life and therefore living in biotanks.
Als zweites habe ich noch ein T-Shirt gemacht, das meine Lieblingsbösewichter aus der Serie zeigt: Die Mayfar Schwestern. Wer die sind, erfahrt ihr in Folge 2.1 Cassandras Geheimnis.
Mayfar_T_01

Mayfar_T_04

For this t-shirt I hand painted the images – free hand, no stencils.


“clear”, shock – and a shy dup-dup – a scene that we know too well from medical dramas. This time, the setting is blogland and the patient my blog. Big grin on the doctor’s face, everyone celebrating.

When you look at the date of my last post you might say that a Frankenstein procedure would have been more appropriate: thunderstorm, body under a linen sheet, lightning and a maniac laughter. But as the weather was fine today, I had to use the less spectacular method.

It’s just good too be back.

And today I don’t want to show too much: Just some colour combination of an UFO (un-finished object.)
Enjoy.
Kleid1_farbkombi


Butterflies

11Oct13

For the http://runwayinspired.blogspot.de/ I created this card:
Streifen-bunt_mit_Schmetterlingen
One of my first attempts with tape. Some butterflies and a simple design. I hope, you’ll like it.

Für den Rick Future Wettbewerb habe ich mich gestern abend an einer Zeichnung von Hubert versucht. Am Werkzeug- und Waffengürtel muss ich noch arbeiten, aber mir gefallen die Augen und die Ohren schon ganz gut.
Zeichnung_Hubert01
(This drawing shows a character from the german audio play Rick Future. There’s a little competition and I need to push me to meet the deadline. Therefore, I blog about my steps)


Space robot

10Oct13

If there is a theme that brings me back to cardmaking after months of doing other stuff, it must be robots or outer space or something like that.
The Drunken Stampers challenge has chosen Neil Armstrong or outer space or astronauts. You won’t believe it but the only stamp that I’ve found which matches this theme was this lovely robot.
For those who ask why I wrote the word “hallo” in such a strange way: “All” is a German word for universe or outer space.
The card was just a little quick card.
H-ALL-O

I hope you like it.

Anbei gibt es noch ein kleines Update zu meinen Bemühungen für den Rick Future Kreativwettbewerb:
Ich habe erste Konzeptzeichnungen von Hubert und Evi gemacht.
Bei Hubert bin ich auf die Augen ziemlich stolz – ich will, dass er ein bisschen irre wirk – irre im Sinne von “wag es ja nicht, mich zu nerven” – und da fand ich die Idee mit der doppelten Iris und den kleinen Pupillen ganz interessant. Und bei Evi war ich nie ganz mit den Haaren zufrieden, die die Gute von den Hörspielmachern verpasst bekommen hat. Ich denke, Eva hat sich da sicher etwas glamouröseres als einen Helm einfallen lassen. Spart nicht mit Kritik – wie gesagt: es sind erste Konzeptzeichnungen.
Was ich damit machen will? Seid gespannt und drückt mir die Daumen, dass ich die Deadline am 31. schaffe.
Skizzen Hubert
Skizzen Evi

(This drawings show characters from the german non-profit audioplay series “Rick Future“. There is a little competition and I need to push myself to meet the deadline. So I blog about my steps)